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    18.07.2018 - Hamburg. Mehr Vernetzung zum Nutzen von Häfen und Schiffen.


    Mehr Vernetzung zum Nutzen von Häfen und Schiffen

     

    Die Prozesse auf den Schiffen und in den Häfen sollen effizienter und umweltfreundlicher werden. Um dieses gemeinsame Ziel durch den digitalen Austausch von standardisierten Daten zu erreichen, berieten am Dienstag, 17. Juli 2018, Vertreter der maritimen Branche das weitere Vorgehen. Gastgeber des Treffens mit mehr als 30 europäischen Teilnehmern war das HVCC Hamburg Vessel Coordination Center, ein Joint Venture der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und der EUROGATE Container Terminal Hamburg GmbH (CTH).  
     

    Im Rahmen eines europäischen Förderprogramms soll die Vernetzung der Beteiligten in den europäischen Häfen und der maritimen Branche verstärkt werden. Von dieser digitalen Zusammenarbeit sollen alle Partner profitieren. Dafür wird an die Ergebnisse von mehreren Vorgängerprojekten unter dem Namen „Sea Traffic Management“ (STM) angeknüpft, die unter Federführung der Schwedischen Schifffahrtsbehörde (Swedish Maritime Authority) stattfanden.  Dabei wurden u.a. Standards zum Austausch von Informationen zwischen Schiffen und Hafen definiert und entsprechende technische Spezifikationen erarbeitet.

     

    Bei der praktischen Anwendung und digitalen Nutzung der bereits erarbeiteten Standards will HVCC seine jahrelange Erfahrung einbringen. „Standardisierte Informationen zum Nutzen aller Beteiligten zwischen Terminals, Reedern, Behörden und weiteren Prozessbeteiligten auszutauschen, ist genau das, was wir bei HVCC in der Praxis leben“, erklärt HVCC-Geschäftsführer Gerald Hirt.  Er verweist darauf, dass sich das sogenannte ,Collaborative Decision Making‘, also die gemeinschaftliche Entscheidungsfindung und Datennutzung, sehr bewährt habe und dass dieser Ansatz weitreichende Vorteile für die gesamte Branche habe.
     

    Während des Arbeitstreffens in den Räumen der HHLA-Beratungstochter HPC Hamburg Port Consulting konnten weitere Partner für diesen kooperativen Ansatz gewonnen werden. Außerdem wurden Ziele definiert, die die Partner in den unterschiedlichen Projekten erreichen wollen, und ein Fahrplan für die Erarbeitung eines EU-Förderantrags im Herbst festgelegt.

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