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    Glossar

    AEO, ISPS oder TEU - die Fachsprache der Hafen-Logistiker ist für Laien oftmals unverständlich. Was ist ein Spreader? Was ist ein Van Carrier? Auf dieser Seite finden Sie einige Definitionen, die dem besseren Verständnis und der Kommunikation dienen sollen. 

    • Seezollhafen Seezollhafen ist ein Begriff des Zollrechts. Ein Seezollhafen ist ein Lager, das zum Zollgebiet der Europäischen Union gehört, und für das besondere Regeln der Zollüberwachung gelten. In einem Seezollhafen können Waren, die nicht aus der EU stammen, nur vorübergehend verwahrt werden. (Quelle: HABIS-Website der Hamburg Port Authority. Siehe unter „Glossar“.)
    • Ship planning Im „Ship planning“ geht es darum, wie die Container an Bord eines Schiffes gestaut werden, d.h. welcher Stellplatz ihnen an Bord zugewiesen wird. Gestaut wird nach Größe, Gewicht und Bestimmungshafen des Containers. Ziel ist, den zur Verfügung stehenden Schiffsladeraum so optimal wie möglich zu nutzen und die Anzahl der Umstauer so gering wie möglich zu halten. Denn Umstauen bedeutet Zeitverlust. „Ship planning“ ist eine höchst anspruchsvolle Aufgabe.
    • Shortsea shipping Dt. „Kurzstreckenseeverkehre“. Shortsea shipping ist eine Bezeichnung für intra-europäische Intermodaltransporte, bei denen der Großteil der Strecke per Schiff zurückgelegt wird.
    • Spreader Die Containerbrücke hebt den Container mit Hilfe eines Seils, an dessen Ende ein sogenannter Spreader angebracht ist. Spreader sind Teleskoprahmen, die in die vier Eckbeschläge eines Container greifen und sich durch das Drehen mit den Twistlocks verriegeln. Es gibt auch Spreader, die sich im sogenannten Twin-Betrieb (twin engl. für „Zwilling“) nutzen lassen. Auf diese Weise können zwei 20-Fuß-Container gleichzeitig umgeschlagen werden.
    • Standardcontainer Als Standardcontainer wird ein 20-Fuß-Container bezeichnet. Die Maßeinheit für einen Standardcontainer ist ein TEU.
    • Stauen In der Logistik-Fachsprache bezeichnet das Stauen das Laden bzw. Entladen von Gütern in einen Container.
    • Straddle carrier Die deutsche Übersetzung für “straddle carrier” ist Portalhubwagen. Ein anderer Begriff ist Van carrier. Straddle carrier sind Großgeräte, die die Container auf dem Terminal transportieren und übereinander stapeln können. Sie werden von Fahrern bedient. Die Straddle carrier auf den EUROGATE-Terminals können 4-hoch stapeln, d.h. drei Container vertikal übereinander stellen. EUROGATE setzt an allen Terminalanlagen Straddle carrier ein, da sich dieses Konzept als das flexibelste erwiesen hat. Die größten EUROGATE-Straddle carrier sind mit knapp 16 m Höhe so groß wie Einfamilienhäuser.
    • TEU Abkürzung für “Twenty foot equivalent unit”. Ein TEU bezeichnet einen 20-Fuß-Standardcontainer. TEU ist die Maßeinheit im Containerumschlag. Die Umschlagskapazitäten eines Containerterminals oder die Transportkapazitäten eines Schiffes werden in TEU gemessen. Grundsätzlich gibt es zwei Containergrößen: 20-Fuß-Container und 40-Fuß-Container.
    • Transhipment Transhipment bezeichnet das Umladen von Containerladung von einem Schiff auf ein anderes. Die Ladung verbleibt nicht im Hafen, sondern wird weitertransportiert. Im Transhipment wird Ladung von einem Hauptschiff auf ein Feederschiff oder umgekehrt verladen.
    • Twinlift Twinlift-Spreader können zwei Container gleichzeitig anheben und verladen.
    • Twistlock Ein Twistlock, dt. „Drehverriegelung“, ist ein Standardmechanismus, der in die Eckbeschläge von Containern eingeführt und verriegelt wird, um den Container zu befestigen. Siehe auch Spreader.
    • ULCV (oder ULCS) Die Abkürzung „ULCV“ steht für Ultra-large Container Vessel (bzw. Ultra-large Container Ship). Gemeint sind Containerschiffe, die über Transportkapazitäten >10.000 TEU verfügen.
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