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    Eurogate-Blog

    Ware in guten Händen

     

     

    SWOP in Hamburg und Container Freight Station (CFS) in Bremerhaven stuffen und strippen Container, sammeln und lagern, planen und beraten und bieten maßgeschneiderte Verpackungslösungen an. Beide Dienstleister haben einen unschätzbaren Vorteil: Sie befinden sich direkt auf den Containerterminals.

     

    SWOP Seaworthy Packing GmbH

    Frank Schabbel schaut auf die Zeichnung, misst mit dem Zollstock nach und bohrt dann das letzte von gut einem Dutzend Löchern in den Metallrahmen. Kurze Zeit später kommt ein Kollege mit einem Stapler, nimmt den Rahmen auf und legt ihn auf ein Holzgestell. „Morgen kommt eine große Maschine“, sagt der Hafenfacharbeiter. „Die müssen wir für den Seetransport verpacken und dafür bereiten wir schon einmal den Kistenboden vor.“

    Alltag bei SWOP Seaworthy Packing GmbH in Hamburg. Die EUROGATE-Tochter ist ein Spezialist in Sachen Verpackung. Ob besonders schwere, große oder sehr empfindliche Güter – die SWOP-Fachleute finden auf alle Fragen eine Antwort. „Neun von zehn unserer Kunden sind Maschinenbauer“, erklärt SWOP-Geschäftsführer Max Schultz. Ob Druckmaschinen, Fräsbearbeitungszentren oder Schiffsgetriebe – die Palette der zu versendenden Güter und damit auch der zu verpackenden Ware ist äußerst umfangreich.

    Die deutschen Seehäfen bilden im internationalen Güterverkehr und somit auch für den exportorientierten Maschinenbau eine wichtige Drehscheibe. Spezialisten wie SWOP in Hamburg und CFS in Bremerhaven sorgen dafür, dass die zum Teil mehrere hunderttausend bis über eine Million Euro teuren Maschinen sicher beim Empfänger in Übersee ankommen.

    SWOP verpackt Anlagen und Maschinen so, dass sie witterungs- und klimageschützt bis zum Empfänger reisen und dort nicht nur wohlbehalten ankommen, sondern auch noch längere Zeit stehen können. „Wir können die Ware zwei Jahre lang vor Klima- und Witterungseinflüssen schützen“, sagt Schultz. Zum Bau der teilweise riesigen Transportkisten verwendet SWOP ausgewähltes Holz, das ein Dienstleister in Schleswig-Holstein zuliefert. „Es ist hitzebehandelt und garantiert schädlingsfrei“, erklärt der SWOP-Chef. Die Spezialkisten gewährleisten dauerhaft Schutz vor Nässe von außen und innen (außen Regen, Schnee, innen Schwitz-, Kondenswasser) und sind äußerst stabil gebaut, sodass der Inhalt auch vor mechanischen Beanspruchungen sicher geschützt ist. 

    Auf Anfrage organisieren die Verpackungsspezialisten neben den Umfuhren in den Häfen auch sämtliche Vor- und Nachläufe, übernehmen das Projektmanagement und koordinieren die reibungslose Zusammenarbeit aller beteiligten Parteien. Sind die Waren verpackt, werden sie auf Flat Racks, Plattformen, Open Top- oder in geschlossene Container gestaut und können direkt zum Schiff gebracht werden. Denn das ist neben der Expertise ein weiterer großer Wettbewerbsvorteil von SWOP: die ideale Lage auf dem EUROGATE Container Terminal.

     

    Container Freight Station (CFS)

    Ebenso zentral positioniert ist auch die Bremerhavener Container Freight Station. Das Profit Center des EUROGATE Container Terminals Bremerhaven wirbt nicht nur mit qualifiziertem Fachpersonal, Spezialequipment und hoher Flexibilität, sondern eben auch mit kurzen Wegen. „Wir liegen direkt auf dem Terminal und können sämtliche Bewegungen vom und auf das Schiff ohne Zwischentransporte erledigen“, sagt Leiterin Operations Mirka Rinas. So können Kisten, Flats und Container mit dem Straddle Carrier direkt in die Vorstauflächen gebracht werden.

    Ebenso wie die Hamburger SWOP-Kollegen gelten die Fachleute der CFS als Lager-, Lade- und Verpackungsspezialisten innerhalb der EUROGATE-Gruppe. Die Aktivitäten sind in vier Geschäftsbereiche eingeteilt:

    Gefahrgut, Big bags und Holz,
    Tagesgeschäft, Maschinen und Stahlprodukte sowie Breakbulk,
    PKW und Getränke sowie
    Papier, Zoll und Durchlader sowie Be- und Entgasung von Containern.
    Ein überdachter Gleisanschluss garantiert witterungsgeschützte Waggonverladungen. Zwei große Hallen bieten rund 30.000 Quadratmeter Lagerfläche.

    Zu den Spezialitäten der CFS gehören die Verladungen von Autos in Container. „Wir verfügen in diesem Segment über jahrelange Erfahrungen und haben vom Oldtimer bis hin zu Limousinen der Oberklasse schon verschiedenste Autos in der Box gestaut“, sagt Rinas. Ungewöhnlich waren auch die Tierverladungen der CFS. „Wir haben Milchkühe in Spezialcontainern ebenso auf die Reise geschickt wie einen Elefanten“, berichtet die CFS-Betriebsleiterin.

    Die Arbeit der Container Freight Station ist exportlastig, vor allem Produkte des Maschinenbaus und der Getränkeindustrie werden von hier aus in alle Welt versendet. „Wir stauen und versenden Maschinenteile und Schiffsmotoren, lagern und stauen aber beispielsweise auch Solarmodule“, sagt Mirka Rinas. Auf der Importseite dominieren die Güterarten Holz, Papier und Zelluloseballen sowie containerisierte Ware jeder Art.

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