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    Eurogate-Blog

    Wilhelmshaven: Platz für Containerbegasung erweitert

    Seit 2012 verfügt der EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven (CTW) über einen behördlich genehmigten Gasplatz für Begasungen von Exportcontainern und sogenannte Freimessungen von Containern aus dem Ausland. Das ist notwendig, weil bestimmte Container nur dann in einige Länder eingeführt werden dürfen, wenn sie zuvor begast worden sind. Das betrifft beispielsweise Boxen, in denen Stammholz transportiert wird. Damit wollen sich die Importländer vor schädlichen Insekten schützen.

    Containerbegasung

    Der sogenannte Begasungsplatz für Container ist nach den Vorschriften des Bundesimmissionsschutzgesetzes, BimSchG, eingerichtet und verfügte bis vor kurzem über eine Stellfläche von zehn Containerstellplätzen. Aufgrund erhöhter Nachfrage nach Stammholz vor allem aus China wurde der Platz jetzt auf 40 Containerplätze erhöht. Die Fläche ist in zwei Bereiche zu je 20 Containerstellflächen unterteilt.

    Die Begasung darf in Deutschland nur von behördlich zugelassenen Unternehmen durchgeführt werden. In Wilhelmshaven ist dafür das Hamburger Unternehmen Bertram GmbH verantwortlich. Es hat den Platz vom CTW gemietet. Die Bertram-Mitarbeiter begasen nicht nur Exportcontainer, sondern sind auch für die sogenannte Freimessung zuständig. Damit ist gemeint, dass viele Container, die Deutschland erreichen und im Ausland begast worden sind, zunächst auf ihre Gaskonzentration untersucht werden müssen, bevor sie in Deutschland geöffnet werden dürfen. So wird jegliche Gefahr für Personen ausgeschlossen. Erst wenn vorgeschriebene Gaskonzentrations-Grenzwerte erreicht sind, wird die Freigabe erstellt und der Container kann vom CTW weiter transportiert werden.

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