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    Menschen bei EUROGATE

    • Oliver Born

      Große Geräte sind sein Metier

      Oliver Born, Planer Fahrzeugtechnik in Hamburg

       

      Ein Containerterminal ist ein hochtechnisierter Betrieb. Ohne Großgeräte wie Containerbrücken, Straddle Carrier und Reachstacker funktioniert er nicht. Um die technische Seite der mehr als 160 Straddle Carrier auf dem Hamburger Containerterminal kümmert sich Oliver Born, Planer bei EUROGATE Technical Services.

    Seine berufliche Laufbahn startete der heute 47-Jährige beim Hamburger Traditionsbetrieb Blohm & Voss. „Ich habe Maschinenschlosser gelernt und mehrere Jahre auf der Werft gearbeitet“, berichtet er. 1998 wechselte er zu EUROKAI/EUROGATE und begann zunächst als Handwerker in der Werkstatt. Nebenberuflich bildete sich Born am Elbcampus Hamburg zum Maschinenbaumeister weiter. „Das eröffnete mir weitere Aufstiegsmöglichkeiten“, sagt er.

     

    Noch vor der Eröffnung der Ausbildungswerkstatt kümmerte er sich gemeinsam mit dem Kollegen Bert Schneider um den technischen Nachwuchs. Als die Fahrzeugtechnik im Jahr 2000 einen neuen Mitarbeiter für die Planung suchte, bewarb er sich und wurde genommen. Seither bestimmen Straddle Carrier seinen beruflichen Alltag. 

     

    Born ist dafür verantwortlich, dass die 162 „Peiner“ (Stand: Mai 2016), wie die Geräte in Hamburg auch genannt werden, jederzeit funktionstüchtig und einsatzbereit sind. Er kümmert sich unter anderem um deren Wartung, Ersatzteilbeschaffung und –bevorratung und Instandhaltung. Darüber hinaus ist er in zahlreiche Projekte rund um die riesigen Geräte eingebunden, beispielsweise in die Verbesserung der Datenpflege im Softwareprogramm SAP, aber auch in Projekte, die die Optimierung von Abläufen im Werkstattbetrieb betreffen.

     

    Ein wichtiges Projekt in diesem Zusammenhang ist die Optimierung der Reifenlagerung und –bereitstellung. „Straddle Carrier-Reifen sind Hightech-Produkte“, sagt Born. Die etwa mannshohen und bis zu einer halben Tonne schweren Reifen sind im täglichen Betrieb extremen Belastungen ausgesetzt. Ein Reifenwechsel ist schon aufgrund der Größe der Pneus nicht „mal eben so“ zu machen. „Wir denken darüber nach, wie wir die Reifen lagern, welche Wechselintervalle sinnvoll sind und wie man alle Prozesse rund um die Reifen verbessern kann“, berichtet Born. Gemeinsam mit der Ausbildungswerkstatt hat er beispielsweise eine Reifenstapelbox entwickelt, die demnächst eingesetzt werden soll.

     

    Neben seiner Arbeit hat Born natürlich auch ein Privatleben. Der Vater zweier Kinder im Alter von neun und 14 Jahren ist ein Sportfreak, ist als Kickboxer aktiv, läuft Marathon und fährt Rennrad. „Leider klappt es mit dem Schwimmen nicht so gut, dann würde ich wahrscheinlich auch Triathlon machen“, sagt er augenzwinkernd.

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