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    Menschen bei EUROGATE

    • Jürgen Gries

      Herausforderungen nimmt er sportlich

      Jürgen Gries, Teammeister Break Bulk Team in Hamburg

       

      Er kennt den Hafen aus dem Effeff, hat schon mit Kurt Eckelmann, dem Vater des heutigen EUROGATE-Gruppengeschäftsführers Thomas Eckelmann zusammengearbeitet und den Weg des Hamburger Terminals zu einem der leistungsfähigsten Containerterminals Deutschlands über mehr als dreißig Jahre mitbegleitet: Jürgen Gries, Lademeister im Hamburger Stückgutteam.  

    Mit 24 Jahren startete der waschechte Hamburger bei EUROKAI seine Hafenkarriere. „Als normaler Hafenarbeiter“, sagt Gries. Der Container begann erst allmählich seinen Siegeszug. „Zu der Zeit haben wir noch viel mehr Stückgut umgeschlagen. Ich war beim Laden und Löschen dabei und habe auch an Schuten gearbeitet“, erinnert sich der heute 61-Jährige. 

     

    Der Container hat die Arbeit verändert. „Es ist alles schneller geworden, aber vor allem sind wir gewachsen, haben heute viel mehr Kollegen als damals“, so Gries. Als er im Waltershofer Hafen im Jahr 1979 begann, waren rund 200 Leute beim EUROKAI beschäftigt. Heute arbeiten mehr als fünfmal so viele Menschen hier. Auch sein Stückgutteam ist immer größer geworden. „Anfangs waren wir zu dritt, heute sind wir mehr als dreißig Kollegen“, sagt er. Und er fügt an: „Eine tolle Truppe, mit der es jeden Tag Spaß macht zu arbeiten.“

     

    Sein Team ist für das Laden und Löschen großer, schwerer und sperriger Güter zuständig. Für Teile von Ölbohrplattformen beispielsweise, mehr als 100 Tonnen schwere Kurbelwellen von Schiffsmotoren oder ganze Segelyachten, die sicher und zuverlässig an Bord der Schiffe geladen und verstaut werden müssen. Ein verantwortungsvoller Job, denn oft liegen die Werte der Kolli weit über der Millionen-Euro-Grenze.

     

    Doch die Verantwortung trägt Jürgen Gries. Er ist es gewohnt, mit Herausforderungen und großen Aufgaben umzugehen. Das liegt sicher auch daran, dass er schon als junger Mann gelernt hat sich durchzusetzen. Gries war ein hervorragender Boxer, mehrfacher Hamburger Meister im Halbschwergewicht, dreimal Deutscher Vizemeister und Fünfter bei Europameisterschaften. Er hat gegen Olympiasieger und Weltmeister im Ring gestanden. Allerdings hat er auch erhebliche Blessuren davongetragen, hatte Kiefer, Nasenbein und Mittelhand gebrochen.

     

    Die Boxhandschuhe hat er schon vor Jahren an den Nagel gehängt, doch Sport gehört noch immer zu seinem Leben. „Ich laufe ab und zu und gehe schwimmen“, sagt Gries. Fitness ist Pflicht für den Hamburger, denn er hat noch allerhand vor: „Ich kann zwar in vier, fünf Jahren in Rente gehen, aber wenn ich gebraucht werde, mache ich auch gern noch länger.“