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    Menschen bei EUROGATE

    • Jan Hansen

      Arbeitsplatz mit Blick auf Michel und Elbphilharmonie

      Jan Hansen, Containerbrückenfahrer in Hamburg

       

      Sein Arbeitsplatz ist weniger als zehn Quadratmeter groß und befindet sich rund 50 Meter über der Erde: Jan Hansen ist seit vielen Jahren als Großgerätefahrer auf dem Hamburger Containerterminal aktiv. Er ist ein sogenannter Multifunktioner, kann vom Reachstacker über den Straddle Carrier bis hin zur Containerbrücke alle Geräte fahren. Nach seinem „Lieblingsarbeitsplatz“ befragt, antwortet er spontan: die Brücke. 

    Der heute 50-Jährige kam 1996 zum Containerumschlagsunternehmen EUROKAI. Im Hafen hatte er bereits zehn Jahre vorher seine berufliche Laufbahn gestartet. „Ich habe Seegüterkontrolleur gelernt und war in einigen Unternehmen der Hafen- und Verkehrswirtschaft aktiv“, berichtet er. Zunächst hatte er hauptsächlich mit Stückgut zu tun, den Container lernte er erst bei EUROGATE richtig kennen.

     

    „Ich wusste ja, dass es hier darauf ankommt, möglichst viele große Geräte fahren zu können. Deshalb habe ich schon vor meinem Einstieg bei EUROGATE den Lkw-Führerschein gemacht“, sagt Hansen. Bereits in den ersten Jahren am Predöhlkai machte er alle weiteren Großgerätescheine und stieg zeitweise in die Ausbildung von Brücken- und Straddle Carrier-Fahrern ein. „Das war während der großen Einstellungswelle vor rund zehn Jahren“, erinnert er sich. Es sei ein interessanter Job gewesen. „Du musstest jeden Tag unheimlich viel reden und erklären. Das war teilweise recht anstrengend“, sagt er. Aber auch spannend, wie er hinzufügt. Denn immer wieder musste sich der Hafenfacharbeiter auf neue Menschen und Charaktere einstellen.

     

    Seit einigen Jahren ist er wieder als „normaler“ Multifunktioner unterwegs, Schwerpunkt seiner Aufgaben ist aber das Fahren von Containerbrücken. „Ein toller Job mit viel Abwechslung und auch einem Flair von großer, weiter Welt“, so der Hamburger. Wenn morgens beispielsweise die Sonne aufgeht und den Terminal in goldene Strahlen taucht oder abends die Lichter der Stadt vom geschäftigen Leben in der Metropole künden, möchte Hansen nirgendwo lieber sein als in seiner Brückenkanzel. „Wer hat das schon? Einen Arbeitsplatz mit Blick auf Michel und Elbphilharmonie?“

     

    Zur Arbeit gelangt der Brückenfahrer übrigens mit seinem E-Bike. Das hat er beim EUROGATE Umweltquiz gewonnen. „Ich habe schon mehrere tausend Kilometer damit zurückgelegt“, berichtet er begeistert. Inzwischen hat sich nicht nur auch seine Frau ein E-Bike zugelegt, sondern die ganze Familie Hansen achtet verstärkt auf umweltbewusste Lebensweise. „Wir fahren Rad und nutzen den öffentlichen Nahverkehr. Zudem achten wir auf den Energieverbrauch, vor allem beim Heizen und der Warmwassernutzung. Und Plastiktüten kaufen wir schon lang nicht mehr“, zählt er auf. Auch das Auto wollten die Hansens schon verkaufen, doch ab und zu nutzen sie es dennoch. „Große Einkäufe oder Wasserkisten lassen sich schlecht mit dem Rad transportieren“, sagt Jan Hansen dazu. Aber wer ihn kennt, weiß, dass er auch dafür noch eine Lösung finden wird. 

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