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    Menschen bei EUROGATE

    • Dominique Franke

      Hochspannend statt staubtrocken

      Dominique Franke, Unternehmensjuristin in Hamburg

       

      Hand aufs Herz – wer liest sich schon bei Abschluss eines Vertrags die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) durch? Für die meisten Menschen sind die seitenlangen Abhandlungen oft ermüdend und staubtrocken, für Dominique Franke hingegen hochspannend. „Sie bilden die Grundlage der Geschäftsbeziehungen eines Unternehmens und sind deshalb sehr wichtig“, sagt sie. Die 34-jährige Hamburgerin beschäftigt sich als EUROGATE-Unternehmensjuristin täglich mit Vertragsrecht und Vertragsgestaltung, mit Zivil- und Handelsrecht, Transport-, Miet- und Werkverträgen und eben auch mit den für „Otto Normalverbraucher“ trocken-langweiligen AGB.

    Dominique Franke begann nach Staatsexamen und Referendariat zunächst als Juristin in der Chemieindustrie. Bei einem großen, weltweit agierenden Konzern war sie in der Vertragsabteilung tätig. Seit Frühjahr 2014 ist sie in der Personal- und Rechtsabteilung von EUROGATE aktiv.

     

    „Wir sind hauptsächlich mit Terminalverträgen beschäftigt, prüfen und modifizieren bestehende Regelwerke und erstellen neue Verträge“, erzählt sie. „Wir müssen das Hafengeschäft verstehen, um es in Juristendeutsch übersetzen zu können“, erklärt Franke. Deshalb verbringt sie auch nicht den ganzen Tag im Büro, sondern ist auf dem Terminal und bei Tochterunternehmen unterwegs, um sich mit der Materie vertraut zu machen. 

     

    Verträge mit Reedern regeln beispielsweise die grundlegenden Dinge der Zusammenarbeit: Konditionen des Operations, Preise, Haftungsfragen und vieles mehr. „Das ist  immer spannend und sehr interessant“, sagt die Juristin. Vor allem Haftungsfragen stehen oft im Mittelpunkt ihrer Arbeit. „Da gibt es unendlich viele Fallstricke und man muss exakt arbeiten, um das für EUROGATE beste Ergebnis zu erreichen“, betont sie.

     

    Sie ist zwar schon mehr als zwei Jahre im Hafenbusiness tätig, bekennt aber freimütig: „Ich lerne noch immer dazu.“ Inzwischen darf sie ihre Kompetenz und ihr Wissen auch in internationale Vertragsgestaltungen einbringen. So war und ist sie in das Limassol-Projekt eingebunden, also den neuen EUROGATE-Terminal im Mittelmeer.

     

    Entspannung findet die Juristin abseits der Arbeit beim Yoga. Regelmäßig singt sie im Chor. Wenig Klassik, dafür mehr Popsongs. „Herz über Kopf“ ist so eins der Lieder – ganz im Unterschied zur täglichen Arbeit, bei der der Kopf entscheidend ist.

     

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