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    Menschen bei EUROGATE

    • Carlos Marafona

      Immer in Bewegung bleiben

      Carlos Marafona, Laschkoordinator bei SWOP in Bremerhaven

       

      Über mangelnde Abwechslung kann sich Carlos Marafona nicht beklagen. Sein Leben war bis vor einigen Jahren von Übergängen und Veränderungen geprägt. Als der in Portugal aufgewachsene Marafona 12 Jahre alt war, zog seine Familie nach Deutschland. „Mein Vater hatte Arbeit gefunden und so folgten wir ihm“, sagt er. Eine harte Entscheidung für den jungen Heranwachsenden. „Ich musste alle meine Freunde von heute auf morgen verlassen und in Deutschland wieder neu angefangen“, erinnert er sich.

    In Bremerhaven lernte er Deutsch, machte seinen Realschulabschluss und fand einen neuen Freundeskreis. Nach der Schule erlernte er den Beruf des Kfz-Mechanikers, arbeitete aber später als Briefzusteller bei der Post. 2007 kam er zu EUROGATE. Heute ist Carlos Marafona Laschkoordinator. Lascher befestigen und lösen die Container an Deck bzw. in den Laderäumen der Schiffe. Ohne sie kann kein Schiff abgefertigt werden. In der EUROGATE Gruppe ist das Tochterunternehmen SWOP mit diesen Aufgaben betraut.

     

    „Ein einfacher Job ist das Laschen nicht“, meint Marafona. Die Arbeit ist anspruchsvoll, muss bei jeder Witterung ausgeführt werden und stellt hohe Anforderungen an die Kraft, Ausdauer und Aufmerksamkeit der Mitarbeiter. „Du musst immer voll konzentriert sein und genau wissen, was du tust“, sagt der 33-Jährige.

     

    Er selbst hat als normaler Lascher angefangen und sich bis zum Laschkoordinator weiterentwickelt. „Ich bin sozusagen der Vorarbeiter aller Vorarbeiter und vertrete nachts und an Wochenenden den Meister in der Schicht“, erklärt er. Zu Marafonas Aufgaben gehört es, die Mitarbeiter zu über die bevorstehenden Aufgabe zu informieren, sie auf die Schiffe zu verteilen und die Arbeit zu überwachen. Über Funk und Telefon ist er mit ihnen verbunden und kann auf neue Anforderungen schnell reagieren. „Das Gute an meinem Job ist die Abwechslung – und dass man immer in Bewegung bleibt“, unterstreicht Marafona.